• Aus dem Unternehmen — 

Über Versorgungssicherheit wird nicht auf der Straße entschieden

TRAPO AG zum Tag der Logistik: 50% der Dienstleistungen übernimmt die Intralogistik — und bietet hohe Einsparpotenziale

Während die Automobilindustrie noch am selbstfahrenden Fahrzeug der Zukunft forscht, sind Fahrerlose Transportsysteme in deutschen Produktions- und Logistikhallen längst Alltag. Die Intralogistik hebt enorme Potenziale, wenn es gilt, Warenfluss zu automatisieren, Inhouse-Transporte ökoeffizient zu gestalten und Arbeitsplätze zu humanisieren. Am Tag der Logistik fokussiert Jörg Thomas, Leiter Vertrieb der TRAPO AG, die Intralogistik: denn nahezu die Hälfte aller logistischen Dienstleistungen erfolgen bei Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen — Tendenz steigend.

Logistische Prozesse in Lager und Produktion

Bundesweit ist die Logistik der größte Wirtschaftsbereich — nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau und beschäftigt mehr als drei Millionen Menschen. Laut VDMA haben die deutschen Intralogistikhersteller im Pandemiejahr 2020 ungeachtet eines geschätzten Minus von zehn Prozent ein Produktionsvolumen von 22 Milliarden Euro verbucht. Für 2021 ist laut Bundesvereinigung Logistik (BVL) ein erneutes Wachstum von 4,4 Prozent prognostiziert.

Lediglich knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Transportdienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. Dort hat sich die TRAPO AG optimal aufgestellt — mit dem Ziel, Lösungen zu bieten, bevor der Markt sie einfordert und nachhaltig Kosten zu sparen. So wurde im Berichtsjahr 2020 ein klarer Fokus auf die Unterstützung Versorgung sichernder Branchen gelegt, beispielweise der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.

Mehr Sicherheit für Mensch und Ware bei intralogistischen Abläufen

Als Partner für internationale Automatisierung forciert TRAPO den Einsatz autonomer Systeme in Produktion und Logistik. Im TRAPO Technikum forschen Ingenieure außerhalb des Tagesgeschäftes an der Produktneu- und Weiterentwicklung. Dabei werden sie von Teams der RWTH Aachen unterstützt.

Mit dem Verständnis für die Anforderungen der Intralogistik präsentierte TRAPO das zum Patent angemeldeten, autonome Be- und Entladesystem TRAPO Ladungs Systems TLS 3600 (TLS Serie), das noch während der Entwicklungsphase geordert wurde.

Autonomes Be- & Entladen schließt Personenunfälle aus, ermöglicht 24/7 Betrieb und spart Kosten. Das innovative TLS 3600 ist ein Hightech-Fahrzeug mit Laserscannern zur Erkennung der Lkw-Kontur, das dank Hinterradlenkung in der Lage ist, leichte Schiefstellungen des Lkw selbsttätig auszugleichen.

Es ersetzt in Kombination mit einer fahrerlosen Flotte TRAPO Transport Shuttle (TTS Serie) Gabelstapler-Transporte zwischen Produktion, Lager und Verladezone.

Diese Automatisierung durch das TLS 3600 entlastet Personal im Verladebereich, erhöht die Sicherheit und braucht wenig Raum. Um mehrere Ladeluken zu bedienen, kann das TLS auf Schienen gesetzt werden. Wo keine baulichen Veränderungen am Hallenboden möglich sind, übernimmt der TRAPO Loading Mover (TLM Serie). Der TLM verhält sich wie ein XXL-Ladungsträger, wenn er das TLS komplett aufnimmt und bedarfsgerecht positioniert.

Nur ein Beispiel für radikale Innovationen der Intralogistik durch automatisierte Abläufe. Weitere Potenziale heben:

  • Der kompakte Hochleistungs-Lagen-Palettierer HLP 6000 mit drei Varianten — hohe Leistung, hohe Flexibilität und geringer Raumbedarf. Neben der Basisvariante
  • Variante mit y-Achse: Der HLP 6000 bedient mehrere Palettierplätze und kann sowohl mit hohem als auch mit niedrigem Einlauf agieren
  • Variante mit Drehmodul oder Verfahrachse oder einer Kombination aus beidem: Dort agiert der verfahrbare Hochleistungsprofi auf einer vorgegebenen Länge, wobei die drehbare Variante in einem Radius von 180° palettiert.
  • Der weltweit erste ebenerdige Hochleistungs-Lagen-Depalettierer der HLDP-Serie für Leerdosen und -gläser.
  • Fahrerlose Transportsysteme der TTS Serie — Baukastensystem plus variable Aufbauten inklusive Cobot.
  • Multifunktionsgreifer für besondere Industrieanwendungen.

Digitaler Service und Support: das TRAPO Digital Hub

Ein Schwerpunktthema im TRAPO Technikum, dem Forschungs- und Entwicklungszentrum, ist die Digitalisierung und wie beim Kunden nachhaltig Aufwendungen reduziert werden können. Als inkrementelle Innovation gründet auf dem TIM-Know-how das TRAPO Digital Hub.

Im Hub wurden TRAPO-spezifische Tools gebündelt, die online Unterstützung bei Inbetriebnahme, vorausschauender Wartung und Service bieten. TRAPO Expertise: Jede Komponente und jede Anlage erhalten einen digitalen Zwilling — und werden so zum digitalen Abbild der Hardware. So lassen sich Gesamtlinien zunächst simulieren und dann zeit- und kostensparend beim Kunden in Betrieb nehmen.

„Wir gratulieren zum Tag der Logistik! Es wird auch in Zukunft unser Ziel sein, intralogistische Prozesse zu verschlanken, durch Wiederholgenauigkeit Qualität zu sichern, Versorgungssicherheit zu unterstützen und durch gezielte Automatisierung langfristig Kosten zu sparen,“ versteht sich Jörg Thomas, Leiter Vertrieb, als Partner für jegliche Automatisierungsvorhaben.

Ihr Kontakt

Nikola ter Huurne
Assistenz Marketing / Vertrieb

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