Ausgereifte Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK)

Kollaborierende Roboter sind Trend: Im Gegensatz zu gängigen Robotern, die aus Sicherheitsgründen und zwecks Unfallvermeidung in geschützten Zonen agieren, ermöglichen dort Sensoren und bildgebende Technik, dass der Roboter auf menschliche Bewegung reagiert und im Bedarfsfall stoppt. Dies ermöglicht erstmals die direkte Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.

Die MRK-Kompetenz hat den Roboter zugunsten schlanker Produktionsprozesse aus seiner Schutzzone geholt und dem Menschen Beiseite gestellt. Bei „Mensch versus Roboter“ agiert der menschliche Kollege mit Wissen, der Anwendung dieser Kompetenzen, Urteilsvermögen und mit Kreativität. Der Roboter entlastet in der Teamarbeit mit ausdauernder Präzision und Geschwindigkeit auch bei monotonen Aufgaben und gleichbleibend hohem Krafteinsatz.

MRK-Kompetenz optimiert Arbeitsbedingungen

Als Partner für industrielle Automatisierung gestalten Teams der TRAPO AG die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter neu – mit modernen Mensch-Roboter-Kollaborations-Konzepten, die Arbeitsplätze nachhaltig humanisieren.

Dabei revolutionieren kollaborierende Roboter die Zusammenarbeit innerhalb der Produktion, indem sie Fehlerquellen isolieren und Mitarbeiter nachhaltig entlasten.

Wenn Mensch und Roboter gemeinsam Montagearbeiten ausführen, optimiert dies die Arbeitsbedingungen innerhalb der Produktion – und erhöht infolge Effizienz, Flexibilität und Sicherheit.

Gemeinsamer Arbeitsraum von Mensch und Roboter

  • MRK-Roboter heben schwere Gewichte und übernehmen monotone Arbeiten, um Mitarbeiter zu entlasten
  • Assistenzroboter arbeiten als zusätzliche Hand des menschlichen Kollegen
  • Reproduzierbare Prozesse werden durch die Roboter bei maximaler Geschwindigkeit dauerhaft in perfekter Qualität ausgeführt
  • MRK-Roboter bieten maximale Flexibilität in der Produktion
  • Kontakt von Mensch und Roboter außerhalb des Schutzzauns: Hände und Greifer berühren sich und agieren bei der Bearbeitung von Werkstücken gefahrlos neben- und miteinander

Industrie 4.0: Weiterentwicklung der MRK-Kompetenz

Unsere Vision ist es, mit modernen Automatisierungs-Lösungen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Zukunft zu verbessern.

In automatisierten Gesamtlinien werden die Vorteile aktueller Antriebstechnik, Robotik und funktionaler Sicherheit sowie von Bildverarbeitung und IT-Vernetzung gebündelt. Dabei schöpfen wir die besonderen Fähigkeiten von Mensch und Maschine innerhalb der Produktion optimal aus.

Die TRAPO AG geht den entscheidenden Schritt weiter: mit Fahrerlosen Transportsystemen plus Roboter, die den Menschen eben dort unterstützen, wo sie benötigt werden.

Roboter, deren Aktionsraum bislang auf spezielle Sicherheitszonen beschränkt war, agieren auf dem TRAPO Transportshuttle (TTS). Der TTS kann an jedem Arbeitsplatz innerhalb der Produktion angedockt werden. Dort steht der mobile MRK-Roboter beispielsweise für Palettierzwecke zur Verfügung.


Mobile Revolution mit 6 Achsen: TTS Serie mit Roboter

Mit dem flexiblen TTS plus Roboter lässt die TRAPO AG als Partner für industrielle Automatisierung Zukunftsvisionen für die Produktion wahr werden: die höchstmögliche Mobilität der TTS Serie auf der einen, kombiniert mit einem sicheren, kollaborierenden Roboter auf der anderen Seite, der direkt mit dem Menschen zusammenarbeitet.

Mit dem flexiblen TTS plus Mensch-Roboter-Kollaboration-Roboter lässt die TRAPO AG als Partner für industrielle Automatisierung Zukunftsvisionen für die Produktion wahr werden: die höchstmögliche Mobilität der TTS Serie auf der einen, kombiniert mit einem sicheren, kollaborierenden Roboter auf der anderen Seite, der direkt mit dem Menschen zusammenarbeitet.

Zur Applikation des mobilen, kollaborierenden Roboters zählen auch maßgeschneiderte Greifer; deren Entwicklung zu den Kernkompetenzen der TRAPO AG zählt. Das Duo bieten enormen Mehrwert, denn der mobile Roboter entlastet als zusätzliche Hand des Mitarbeiters exakt dort, wo er benötigt wird: Er fördert, (de-)palettiert, bildet perfekte Lagen und verpackt.

Der mobile MRK-Roboter orientiert sich unterwegs und in der Zielposition über die Scanner des Fahrerlosen Transportsystems. Falls erforderlich, kann sich der MRK-Roboter mithilfe der Bildverarbeitung am jeweiligen Arbeitsplatz vor der Ausführung seiner eigentlichen Aufgabe in die richtige Position einmessen.

Diese Steuerung sowie Wartungsaufgaben übernimmt TIM®, das TRAPO Intelligent Managementsystem und gibt darüber hinaus Überblick zu Anlagenzuständen & vielem mehr.

Wahlweise versorgt mit Kondensator, Bleikristallakku oder Lithium-Ionenakku kann der mobile TTS in der Produktion bis zu zwei Schichten durchlaufen. Eine induktive Stromversorgung ist ebenfalls verfügbar.

UNSER WISSEN — IHR VORTEIL:

  • Hohe Traglast im Verhältnis zur Reichweite: beispielsweise hat der MRK 6-Achs-Roboter bei einem Aktionsradius von 1300 mm eine Traglast von 12 kg; eine Wiederholgenauigkeit +/- 0,1 mm und ist 1 m/s schnell
  • 12 kg als zulässiges Gewicht an der Roboter-Hand – bei Verwendung eines Sauggreifers entspricht das bis zu zehn Kilogramm
  • Einfache Programmierung des Roboters durch manuelles Führen der Roboterhand möglich
  • TTS, MRK Roboter plus Greifer, auf Wunsch Greiferwechselsysteme
  • Der TTS bietet wahlweise induktive, autonome oder optische Navigation – und damit ein größtmögliches Einsatzgebiet
  • Ersetzt und ergänzt starre Förder- und Palettiersysteme – für mehr Raum und Flexibilität
  • Mecanum-Räder drehen auf der Stelle und ermöglichen flächendirektionale Bewegung
  • Baukastenprinzip für flexible Konfigurationen
  • Der MRK-Roboter ist nur eine der Möglichkeiten für kundenspezifische Aufbauten – beispielweise Förderer oder integrierte Hubfunktion

Mensch und Roboter greifen Hand in Hand

Weithin sichtbar begrüßt die vier Meter hohen Skulptur des italienischen Künstlers Angelo Monitillo Gäste der TRAPO AG. Monitillo hat das zentrale Thema, die Begegnung von Mensch und Roboter, umgesetzt. Für seine Arbeit verwendete er ausgestanzte und gelaserte Gegenstände aus der Fertigung, die nicht mehr benötigt wurden.

Die TRAPO AG hat im Rahmen der Vision von Industrie 4.0 die sichere Zusammenarbeit von Mensch und Roboter perfektioniert. Dabei agieren Roboter, deren Aktionsraum bislang auf spezielle Sicherheitszonen und trennende Schutzeinrichtungen beschränkt war, auf mobilen Werkzeugwagen, die bedarfsorientiert an manuelle Arbeitsplätze angedockt werden können. Diese Assistenzroboter erkennen Menschen und greifen „Hand in Hand“ – ohne ein Verletzungsrisiko darzustellen.